Bundesliga & DFB-Pokal Saison 2018/19

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    • Ich finde es gut.
      Vor allem auch das was er im Bezug zu Jogi Löw gesagt hat.
      Die Medien sind widerlich. Wie schnell da die Bayen Krise herbei geredet wird. Nach 3 Spielen soll man schon den Trainer entlassen. Das ist doch reine Sensationsgeilheit, um Schlagzeilen zu produzieren.
    • Hab die PK nun auch gesehen.

      Finde die ganze Geschichte arg heuchlerisch. Gerade die Bayern teilen immer gerne aus, können dann aber im Umkehrschluss selber nie einstecken. Ist ja durchaus berechtigt, was der Kalle Rummenigge da anspricht, allerdings führt UH die Argumentation fast im selben Atemzug ad absurdum...

      Mangelnder Respekt und gegenseitige Anstandsformen sind für mich ein echtes gesellschaftliches Problem dieser Tage...
      "Volle Energie – und fertig ist die Ramrod-Infanterie!“
    • Letzte Woche überholt Stuttgart Düsseldorf in der Tabelle, obwohl beide Teams verloren haben und jetzt überholt Schalke Hannover obwohl sie gar nicht gespielt haben. Die Liga ist ja bislang echt kurios.
      Tolle Leistung von der Hertha, die wirklich überraschen und mir mittlerweile echt sympathisch geworden sind.
      Düsseldorf hat hingegen seinen Status als Abstiegskandidat Nummer 1 gefestigt.
    • Prognosen sind unheimlich schwer geworden. Vor zwei Tagen wurden die beiden Borussias als Deutschlands 1 und 2 von einigen Experten genannt, dann verliert die eine und die andere spielt unentschieden. So wird das nichts mit einem spannenden Meisterkampf, denn Bayern hat derart viel Qualität, dass sie ihre Spiele zumeist irgendwie gewinnen.

      Hertha macht mir natürlich sehr viel Spaß :D . Vor allem die Einsatzfreude ist immens. Mittlerweile kann man sich auf Hertha-Spiele richtig freuen, das ist immer schön anzuschauen. Düsseldorf und Funkel werden wohl noch diese Saison getrennte Wege gehen. Auch mit einem neuen Trainer wird das schwierig mit dem Klassenerhalt, aber so viele Gegentore darf man einfach nicht bekommen. Man merkt, dass die "alten Hasen" Schwierigkeiten beim Coachen haben, wird diese Eigenschaft doch aber immer wichtiger in der Bundesliga. Taktisch neutralisieren sich die meisten Mannschaften mittlerweile.
    • Ach, es wäre doch fein würde die Bundesliga wieder so Trainer haben wie Neururer, Funkel und Co. Da wäre der Unterhaltungswert zumindest groß.^^
      Aber das Niveau der Trainer in der Bundesliga ist wirklich sehr hoch. Ich finde, dass da schon viele gute Trainer unterwegs sind.
      Daher hat der HSV sich ja auch von Titz getrennt, den man einfach nicht zutraut eine Mannschaft für die BuLi aufzubauen. Ich halte Wolf für eine spannende Wahl, der er ja eigentlich gar nicht so zum HSV und dessen Kader passt.
      Bei Stuttgart hat man ihn einst auch unnötig gefeuert. Wobei die Personalpolitik von Reschke haarsträubend ist und man sich fragt wie so jemand lange in Leverkusen und München arbeiten konnte.
    • Leverkusen feuert Herrlich, der anscheinend den Turnaround schaffte.
      Dafür holt man einen Trainer, der sang- und klanglos mit Dortmund gescheitert ist und scheinbar taktisch sehr eindimensional arbeitet.
      Wenn das mal nicht der Schuss ins Knie war.
    • Ich kann Leverkusen da schon verstehen. Klar, nach zwei Siegen in Folge und einen Tag vor Weihnachten den Trainer rauszuschmeißen, das ist schon harter Tobak. Letztendlich hat Herrlich aus dem Kader aber (viel) zu wenig gemacht. Normalerweise müsste vor allem die gut besetzte Offensive da regelmäßig ein Feuerwerk abliefern. Im besten Falle sind das dann aber nur Ausreißer nach oben, in welchen die Mannschaft andeutet, was da nach vorne geht. Alles in allem kam mir Leverkusen immer so vor, als würden sie nicht frei aufspielen. Die Mannschaft stand zwar voll hinter dem Trainer. Aber was bringt das, wenn er das Potential der Spieler nicht abrufen kann? Dass so viele ihrer Form hinterherlaufen, kann eigentlich gar kein Zufall sein.

      Ich denke, dass Bosz' Spielidee sehr gut zum Kader passt. Eigentlich findet er da alles vor, was er braucht, um seine Ideen umsetzen zu können. Sicher ist man hinterher immer schlauer, aber unter Herrlich hat sich die Mannschaft einfach festgefahren. Lieber etwas riskieren als eine Saison auf den Plätzen 8-12.
    • pokusa wrote:

      Ich kann Leverkusen da schon verstehen. Klar, nach zwei Siegen in Folge und einen Tag vor Weihnachten den Trainer rauszuschmeißen, das ist schon harter Tobak. Letztendlich hat Herrlich aus dem Kader aber (viel) zu wenig gemacht. Normalerweise müsste vor allem die gut besetzte Offensive da regelmäßig ein Feuerwerk abliefern. Im besten Falle sind das dann aber nur Ausreißer nach oben, in welchen die Mannschaft andeutet, was da nach vorne geht. Alles in allem kam mir Leverkusen immer so vor, als würden sie nicht frei aufspielen. Die Mannschaft stand zwar voll hinter dem Trainer. Aber was bringt das, wenn er das Potential der Spieler nicht abrufen kann? Dass so viele ihrer Form hinterherlaufen, kann eigentlich gar kein Zufall sein.

      Ich denke, dass Bosz' Spielidee sehr gut zum Kader passt. Eigentlich findet er da alles vor, was er braucht, um seine Ideen umsetzen zu können. Sicher ist man hinterher immer schlauer, aber unter Herrlich hat sich die Mannschaft einfach festgefahren. Lieber etwas riskieren als eine Saison auf den Plätzen 8-12.
      Momentan scheint es ja auch echt so als hättest Du mit dieser Ansicht recht gehabt. Wobei man sagen muss, dass sich Leverkusen in einer "Krise" bestimmt leichter managen lässt als Schalke 04, die ja scheinbar irgendwie total auf ihre Tugenden vergessen haben. "Kaderplanung" ist ja mittlerweile echt schon ein überstrapazierter Begriff, aber auf Schalke fehlen doch irgendwie so diese "typischen" Schalker. Das Geld wurde dort in den letzten Jahren echt vernichtet.
    • Richtige Krisen sind das auf Leverkusen ja nicht. Was mich immer geärgert hat ist, dass man jedes Jahr eine Top-Mannschaft zusammenstellen kann, dann aber immer einen mittelmäßigen Trainer an der Seitenlinie stehen hat. Das mit Bosz läuft ja erstmal sehr gut, auch der Fußball ist viel ansehnlicher und offensiver geworden. Genauso möchte ich den Kader eigentlich spielen sehen. Von daher ist alles möglich für die Leverkusener, zumal jetzt auch Gladbach überraschend schwächelt und Leipzig auch gar nicht mehr so weit weg ist. Das Restprogramm ist jetzt auch machbar, da man Bayern und Dortmund bereits bespielt hat.

      Ich glaube auch, dass Schalke ein Mentalitätsproblem hat. Da fehlen Spieler, die Fußball auch mal arbeiten und Fans und Mitspieler mitnehmen können. Viele der Einkäufe können wohl nur in funktionierenden Mannschaften auftrumpfen und davon ist Schalke ja meilenweit entfernt. Außerdem waren so Dinge wie mit Naldo und Fährmann bestimmt keine guten Signale an die restliche Truppe. Bei aller fachlichen Qualität fehlt mir bei Tedesco eine Sache: Spieler besser machen. Das konnte er bislang noch nicht beweisen. Das wird für den neuen Sportdirektor auf jeden Fall eine Mammutaufgabe, die ganzen Leute loszuwerden.
    • transfermarkt.at/lasogga-und-h…lichkeit/view/news/334840

      Eigentlich könnte die Schlagzeile auch heißen "Lasogga zweifelt an Bundesligatauglichkeit vom HSV" :D
      Also wenn die wirklich aufsteigen sollten dann erwarte ich mir echt einen Abstiegskampf ab Spieltag 1
      Schon komisch zuerst wurde aus der Hertha kurz mal ne Fahrstuhlmannschaft, dann erwischt es scheinbar Hannover/Stuttgart die sich nicht mehr wirklich einpendeln und jetzt der HSV.
      Das sind eigentlich alles Mannschaften, die über Jahre zumindest solide Mittelklasse waren.
    • Der HSV macht in den letzten Tagen und Wochen ja seinem Ruf wieder alle Ehre. In der Rückrundentabelle sind sie sogar nur auf Platz 14 meine ich gelesen zu haben, das ist wirklich schwach. Ich kann mir sogar vorstellen, dass man - wenn es im nächsten Spiel ähnlich mies läuft - als Kurzschlussreaktion erneut den Trainer vor die Tür setzt. Vielleicht wäre es aber ganz gut, wenn der HSV noch ein Jahr in der zweiten Liga bleibt, um sich endgültig komplett neu aufzustellen und alle Altlasten abzuwerfen. Gefühlt wurschteln die ja gewissermaßen so weiter wie vorher. Ich kann aber auch nicht wirklich abschätzen, inwiefern ein zweites Jahr 2. Liga überhaupt finanziell machbar ist. Nicht, dass der ganze Verein dann quasi "implodiert".

      Die solide Mittelklasse reicht ja irgendwie kaum noch aus, um in der 1. Liga zu bleiben. Um ganz sicher zu gehen, braucht man mittlerweile tatsächlich ein oder zwei Siegesserien in der Saison. Ansonsten sähe es für Mannschaften wie Mainz, Freiburg oder Hertha genauso duster aus wie jetzt bei Stuttgart oder Schalke. Auch Gladbach wäre ja jetzt da unten, wäre die Hinrunde nicht so überaus erfolgreich gewesen. Außer den Top 3 Mannschaften neutralisiert sich ja jeder Verein mittlerweile in Sachen Spielermaterial und Taktik. Wenn es nicht so extreme Ausreißer nach unten geben würde, würden ja - sind wir mal so ehrlich - zehn Mannschaften gegen den Abstieg spielen. :D

      Schön finde ich den Gedanken auch nicht, dass jede Mannschaft gegen eigentlich jede andere Mannschaft verlieren kann. Klar, es ist für den neutralen Zuschauer spannend. Für mich macht es eine Liga aber weniger attraktiv. Früher gab es gewisse Eckpfeiler in der Bundesliga, die immer so in den Top 5 gewesen sind (Schalke, Leverkusen etc.). Heute können diese Vereine jederzeit 0:5 gegen Augsburg oder Mainz verlieren. Davon profitierten dann so unter sterilen Laborbedingungen hochgezüchtete Vereine wie Leipzig oder Hoffenheim. Ich gehe davon aus, dass mittelfristig die 50+1-Regel abgeschafft wird. Alleine schon, um international konkurrenzfähig zu bleiben. Ich sehe das Thema nicht so schwarz wie die Traditionalisten, denn Investoren und "Fußball-Romantik" muss sich nicht unbedingt ausschließen. Aber es ist ein schwieriges Thema, vor allem in Deutschland.

      Meine Hertha spielt ja auch (mal wieder) eine richtig miese Rückrunde. So sehr ich Dardai mag: Auf dem Trainerposten braucht der Verein eine Veränderung. Man kann es ihm nicht genug danken, dass er aus Hertha eine solide Mannschaft geformt hat, die endlich diesen "Fahrstuhlmannschaft"-Ruf, wie ihn @ViRus beschrieben hat, ablegen konnte. Ich rechne das ihm extrem hoch an. Aber Stillstand ist dann irgendwann auch Rückschritt und von daher hofft Hertha einfach, dass man mit einem neuen Mann an der Seitenlinie den nächsten Schritt machen kann. Ich wiederum hoffe, dass man eine Lösung wie Hütter, Kohfeldt oder Kovac findet, und nicht unbedingt einen Labbadia verpflichtet, der ja eher zu so Söldner-Truppen wie Wolfsburg oder dem HSV passt, auch wenn mir eine prinzipiell offensive Grundausrichtung gefällt (und das fehlt Hertha).
    • Labbadia ist für mich ein hochanständiger Arbeiter. Er hat es sich nach seiner Leistung beim VFL Wolfsburg wirklich verdient bald wieder einen vernünftigen Klub zu trainieren. Aber selbst er hat schon erkannt, dass sich seine Laufbahn langsam dem Ende zuneigt. Wo soll er denn noch groß unterkommen in der Bundesliga? Im Grunde hat er alle Mannschaften durch für die er so in Frage kommen könnte.

      Die Hertha ist schon eine anständige Mannschaft und hat halt mit den kleinen Mitteln echt was solides erschaffen. Aber die Hertha ist auch so grau. Da ist nicht viel über von der Großmannssucht, die man um die Jahrtausendwende hatte wo man auch gutes Geld in den Kader investierte und versuchte wirklich ein Top 4 Verein zu werden. Für einen Österreicher ist es unbegreiflich, dass eine Hauptstadtmannschaft so wenig Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit bekommt. Rapid ist noch immer DER Verein in Österreich auch wenn sie seit einem Jahrzehnt nicht mehr viel erreicht haben. Aber die Medien schlagen noch immer sehr hoch bei diesem Verein.
      Bei der Hertha vermisse ich ein wenig die langfristige Agenda. Man hat halt keinen Fredi Bobic, der scheinbar den richtigen Riecher am Transfermarkt hat. Man hat keinen Strategen wie Jörg Schmadtke. Verstehe nicht wieso nicht zb. ein Klaus Allofs dort kein Thema ist. Für mich ist Preetz zumindest kein Mann, der den Verein in den letzten Jahren weiterentwickelt hat. Dardai war ein sympathischer Trainer für die Hertha. Ich denke, dass man ihn vielleicht mal wieder bei einem abstiegsbedrohten Bundesligisten sieht. Ansonsten sehe ich da auch keine große Bundesliga-Karriere vor mir. Die gehört wohl eher Leuten wie Hütter, Kohfeldt oder Nagelsmann.
    • Preetz kann man zugutehalten, dass er einige starke Transfers landen konnte. Eine besondere Vision erkenne ich da aber auch nicht. Ich finde es auf jeden Fall gut, dass man nicht diese Konserven-Philosophie mit jungen Spielern verfolgt, sondern auch einige erfahrene Anführer in den eigenen Reihen hat. Letztendlich ist man leider - und das als Hauptstadtclub - auch wirtschaftlich irgendwo begrenzt. Das große Geld wird nicht kommen, gute Spieler werden sofort nach einer Saison verkauft und so dreht sich das Rad halt immer weiter, nicht nur bei Hertha. Es muss schon echt anstrengend sein, Jahr um Jahr im grauen Mittelfeld zu versauern, ohne Aussicht auf Besserung. Es fehlen in der Tat Leute vom Schlage Bobic und gute Augen im Scouting. Die kann man sich aber leider auch nicht aus Holz schnitzen. Tendenziell ist der Gedanke gut, auf die Reservebänke der großen Mannschaften zu schauen. Da wird man aber keinen Volltreffer wie Rebic oder so landen, der Frankfurt Unsummen auf das Konto spülen wird.
    • Wissen eigentlich die Statistiker unter euch, wann es zum letzten Mal am letzten Spieltag der Bundesliga eine Meisterschaftsentscheidung gab?
      Freut mich auch als Bayern-Fan. Ich gehe davon aus, dass man dennoch Meister wird. Dortmund hat es sich nach der Saison auch nicht wirklich verdient Meister zu werden.
    • Uhm? Wieso nicht verdient? xD
      Dortmund hatte die klar bessere Hinrunde, Bayern die klar bessere Rückrunde gespielt. Zählt die Rückrunde jetzt plötzlich mehr? Die Punktevergabe bleibt gleich, meines Wissens nach xD
      Für mich als Dortmund Fan hätten es jedenfalls beide verdient. Ich hoffe natürlich immer noch auf das kleine Wunder, aber wenn es nicht passiert bin ich trotzdem mächtig stolz auf die gute Bundesliga Saison die wir gespielt haben.
      In der CL gegen den Finalisten Tottenham ausgeschieden, muss man sich auch nicht für schämen. Einzig im Pokal gegen Werder hätte man nicht ausscheiden dürfen.
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      Najaa...nüchtern betrachtet hat Dortmund in der Hinserie ja mindestens sieben Punkte zu viel geholt, wenn nicht mehr. Da waren ganz glückliche Siege dabei. Zwischenzeitlich musste Alcacer ja nur den Ball anschauen und der sprang aus 30 Metern unhaltbar ins gegnerische Tor. Aber das Glück muss man sich auch erarbeiten, von daher ist alles ok. Bayern hat mit Sicherheit auch keine tolle Saison gespielt, obwohl sie so mit die (wie ich das gelesen habe) beste Rückrunde der Vereinsgeschichte spielen. Eine ganz komische Spielzeit ist das.

      Verdient und nicht verdient ist immer so eine Sache. Wer am Ende die meisten Punkte hat, wird eben Meister. Egal ob Bayern oder Dortmund - beide Teams hatten ihre Schwächephasen bzw. ist Dortmund ja noch mittendrin, denn die Mannschaft wirkt total verunsichert auf mich. Düsseldorf hatte die ja in Unterzahl ganz schön ins Straucheln gebracht, ein Schlag ans Kinn und die wären KO gewesen.

      Was viele vergessen: Dortmund hat einen Vorsprung von neun (!) Punkten verspielt. Wenn man am letzten Spieltag auf eine Niederlage von Bayern hoffen und in Gladbach gewinnen muss, hat man nicht viel richtig gemacht in den letzten Monaten. Jetzt hat Dortmund aber die Chance, denn Bayern plündert das Konto und wird die nächsten Jahre wohl uneinholbar davoneilen. Ich hoffe, dass sich Schwarzgelb stabilisieren kann, um gewissermaßen das Tottenham oder Atletico Deutschlands zu werden.

      Was sagt ihr eigentlich zu dieser ganzen Posse um Niko Kovac? Ich finde das richtig schäbig von den Verantwortlichen, denn Kovac hat nicht nur eine mittelschwere Krise bravourös gemeistert, sondern mit einem Kader, bei welchem er 0,0 Mitspracherecht hatte und ziemlich dünn besetzt ist, eigentlich die Rückrunde gerockt. Liverpool-Spiel hin oder her: Man MUSS ihm einfach die Chance geben, den Umbruch nächste Saison zu gestalten.
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      Was wollen die auch für einen Trainer.
      Man muss sagen, dass die ausländischen Trainer der letzten 25 Jahre bis auf Louis van Gaal dem Verein in der Entwicklung nichts gebracht haben. Für mich ist selbst die Ära Guardiola sehr zahnlos gewesen. Er hat den Verein nicht nachhaltig geprägt.
      Ich möchte keinen Conte oder Allegri auf der Bank sehen.

      Kovac ist noch ein sehr junger Trainer. Er hat in Frankfurt wichtige Vorarbeit für Adi Hütter geleistet und dem Verein den größten Vereinserfolg seit 30 Jahren beschert.
      Er hat das Maximum aus einer Übergangssaison geleistet und in meinen Augen ist er auch mit einem eher inkompetenten Sportdirektor "gesegnet". Das war ja Frankfurt mit Fredi Bobic auch anders besetzt.


      Aber vielleicht will man Kovac ja auch nur zum Maximum treiben. Noch haben die Bayern ja nichts gewonnen und es stehen jetzt wirklich noch zwei schwierige Spiele bevor.
      Man darf aber nicht vergessen, dass Heynckes in seiner dritten Amtszeit auch in der ersten Saison nicht holte und im Jahr darauf das Optimum schaffte.
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      Die Bayern wissen wohl selber nicht, welchen Trainer sie eigentlich wollen. Mir kommt es so vor, als wäre Hoeneß ganz zufrieden mit Kovac, Rummenigge und Salihamidzic aber träumen von einer internationalen Top-Lösung. Solche "Projekt-Trainer" passen nicht zu Bayern München. Außerdem - finde ich - muss jeder Bayern Trainer zumindest ansatzweise deutsch sprechen können (gut, das traf auf Pep ja zu). Der FCB ist irgendwo eine Institution und in der Kultur verankert und somit viel mehr als irgendein zusammengekaufter Söldner-Trupp aus England. Diesen Status darf man nicht aufs Spiel setzen. Ich gebe dir Recht: Die Guardiola-Ära wird nicht in den Köpfen der Leute bleiben, da er schlicht nichts großes gewonnen hat (gemessen an seinen Ansprüchen) und die Fans diesen Roboter-Fußball jetzt auch nicht unbedingt geliebt haben.

      Irgendwo fern am Horizont ist Jürgen Klopp sicherlich der Mann für die Zukunft. Die Frage ist, ob er sich das antun möchte oder überhaupt Lust darauf hat. Sollte Bayern Kovac wirklich vor die Tür setzen, kann sich ja Hertha um seine Dienste bemühen. Das wäre ja mal was. :D

      Seit Salihamidzic da ist, gibt es ja jeden Tag Gerüchte über mögliche Transfers und irgendwelche Treffen mit Managern und Beratern. Das ist für mich kein Zufall und wird wohl gezielt in die Öffentlichkeit getragen, damit jeder denkt: "Schaut her, Brazzo arbeitet jeden Tag und das 24/7. Er ist doch ganz klasse!". Souverän wirkt das nicht. Aber auch Salihamidzic muss sich an der nächsten Saison messen lassen.

      Kovac, Kahn & Eberl liest sich viel besser als Kovac, Hoeneß, Rummenigge und Salihamidzic. Schauen wir mal, was passiert. Ich finde es auf jeden Fall eine Frechheit, dass Kovac keine Rückendeckung bekommt. Das ist auch eine Frage von Respekt. Auf das komische Rumgeeiere von Rummenigge kann ich auf jeden Fall verzichten, das ist nichts weiter als dummes Geschwätz. Natürlich erwartet man in München jedes Jahr mindestens einen Titel, das muss man jetzt anno 2019 nicht plötzlich bei jeder Gelegenheit runterbeten und damit den Trainer unnötig ins Kreuzfeuer stellen.
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      Ich muss sagen, dass ich mir Klopp niemals beim FC Bayern wünsche. Das wäre eine sehr populistische Entscheidung. So gut er zum FC Liverpool oder nach Dortmund passt.
      Der FC Bayern benötigt einen Trainer mit etwas weniger Emotion.

      Für mich wäre Max Eberl ganz klar die Wunschlösung als Sportdirektor. Aber auch wenn er Bayern Vergangenheit hat, ich glaube die wollen da doch lieber Leute aus ihrem direkten Dunstkreis. Daher darf man auch zb. die Option Thomas Linke nicht vergessen.
      Seine Arbeit in Ingolstadt ist gut gewesen und er hat auf jeden Fall auch eine hohe Akzeptanz in Bayern Kreisen.