Bundesliga Saison 2017/18

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    • Das ist wirklich heftig, wenn der Abstand zu Platz 16 kleiner ist als jener zu Platz 1
      Damit sieht man einfach den Qualitätsverlust der Liga.
      Aber in Deutschland wird auf hohem Niveau gejammert. Mannschaften wie Brigthon oder Huddersfield sind jetzt gefühlsmäßig auch nicht wirklich besser als Augsburg oder Frankfurt.
      Das Problem ist eher die obere Tabellenhälfte, wo man einfach die Clubs wie Leverkusen, Schalke oder Dortmund schon mal weitaus besser aufgestellt hatte
      Wenigstens Leverkusen scheint langsam wieder seine Nische zu finden, aber im Sommer braucht nur ein Club wie West Ham daher kommen und Bailey ist weg.
      Es gibt keinen Big Player mehr außer Bayern. Irgendwie hat man es damals nicht überwunden als sich der BVB erlaubte 2 mal hintereinander Meister zu werden.
      Schade auch, dass das Projekt Wolfsburg so grandios scheiterte, denn da hatte ich zwischenzeitlich echt ein gutes Gefühl und auch RB Leipzig scheint allmählich auf dem Boden der Tatsachen angelangt zu sein.
    • Heute früh war auf phoenix eine interessante Doku, die ich noch gar nicht kannte.



      Ging um die Transfers der ehemaligen DDR Fußballer während der Wende.
      Mir war gar nicht bewusst wie Leverkusen versuchte in den Markt zu preschen. Man stelle sich nur vor Red Bull Leipzig würde sowas machen ;)
    • Korkut hat einen Punkteschnitt von 2,33 beim VfB...wer hätte das gedacht?
      Irgendwie habe ich den Trainerwechsel damals auch nicht nachvollziehen wollen. Aber wenn es so weitergeht, dann hat man wohl den richtigen Trainer fürs Team gefunden und Wolf gebührt großer Respekt, dass er das Amt zum richtigen Zeitpunkt niedergelegt hat.
    • Tja, Dortmund fällt so langsam aber sicher auseinander. Die Klatsche gestern hat gezeigt, woran es liegt. Ein Peter Stöger ist da die ärmste Sau am Spielfeldrand. Sein - zugegeben - seltsames Interview nach dem Spiel, als er sich sogar selbst infrage stellte, sagt doch folgendes aus: Mit solchen Spielern kann man nicht arbeiten. Dortmund setzt auf junge Talente, doch die funktionieren nicht, wenn die Mannschaft nicht funktioniert. Da fehlen erfahrene Führungskräfte und routinierte Kreativspieler, die auch in einer schlechten Phase das Niveau aufrecht erhalten. Nur so können dann Perspektivspieler profitieren.

      Denkt man an die glorreiche BVB-Zeit mit Götze und Sahin zurück, dann vergisst man gerne, dass da auch Spieler wie Roman Weidenfeller oder Sebastian Kehl auf dem Platz waren, die junge Spieler mitgenommen und besser gemacht haben. Nachdem diese Leute weggebrochen sind (sei es durch Transfers oder Rücktritte), sind die meisten Spieler verloren, eben weil sie noch keine Routiniers sind. Da muss man unbedingt ansetzen und dafür wird der BVB wohl nun auch viel Geld in die Hand nehmen müssen.

      Watzke und Zorc müssen das zu 100% auf ihre Kappe nehmen. Nach den Klopp-Jahren ist Dortmund zur Wohlfühloase verkommen.
    • Treffend. Vor allem der Begriff "Wohlfühloase"

      Man war zufrieden, dass man einfach einen Stammplatz in der Champions League hatte.
      Da ist halt jetzt auch "Biedermeier" (und das ist nicht negativ gemeint) Stöger nicht der richtige Trainer, der so einen Toten zum Leben erweckt.
      Ich denke halt, dass man mit Matthias Sammer nun den richtigen Mann hätte, der quasi für den sportlichen Bereich zuständig sein müsste. Für mich ist da auch Zorc schon viel zu lange dabei und kein Mann mit großen Perspektiven mehr.
      "Motzki" wäre wohl der richtige Mann, der den Finger in die Wunden legt und auch unliebsame Entscheidungen vertritt. Der Bundesliga wäre es nur zu wünschen, wenn Dortmund wieder den Hintern hochkriegt und performt.
      Ansonsten werden die Bayern bald den Titel zum Ende der Hinserie fixieren.
    • Der HSV gewinnt. Ich würde es mir echt wünschen, wenn sie in Wolfsburg auch gewinnen. Schade, dass es die Vereinsführung erst so spät kapier hat, dass bei der Kaderzusammenstellung nicht nur die Big Names zählen, sondern auch junge, neue Spieler.

      Schmelzer beim BVB nicht einmal im Kader.
      Der BVB ist so ein merkwürdiger Verein geworden. Wenn man bedenkt was der Kommerzverein in den letzten Jahren an Kohle eingenommen hat und irgendwie kaum einen vernünftigen Transfer tätigen konnte, das ist schon bezeichnend.
    • So sieht's aus. Zwar hat man ein paar wenige herausragend gute Spieler holen können wie Aubameyang, Dembele etc. Aber dabei vergisst man auch mal ganz gerne, dass der BVB auch einige totale Nieten wie Leitner, Jojic, Bittencourt, Dong-Won Ji, Kampl usw. verpflichtet hat. Auch Kagawa und Sahin sind ja diese typischen Nostalgie-Transfers. Der Fokus auf "Hauptsache jung und Potential" ist eben nicht die Wunderwaffe, da 1.) die Moral im Team 100%ig stimmen muss und 2.) bei einer schlechten Saison alles auseinanderfallen könnte. Aber das haben die Bosse ja nun nach dieser Saison auch erkannt. Die nächste Transferperiode wird eine Mammutaufgabe für die Verantwortlichen beim BVB: Eigentlich können 75% der Spieler gehen, das ist ein totaler Umbruch.

      EDIT: Schmelzers Degradierung halte ich übrigens für richtig. Er forderte Woche für Woche die anderen Spieler dazu auf, endlich besser zu spielen. Dabei wurde er selbst von Woche zu Woche mieser. Klar, er hat sich der Presse gestellt, als Kapitän ist das aber selbstverständlich.

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    • Ich habe auch nicht verstanden wieso man mit Zorc verlängert hat. Beim BVB ist manchmal wirklich diese sogenannte Nostalgie vorhanden, die den Club doch eher bremst.
      Wer so viele Transfernieten holt und immer wieder solche schaumgebremsten Nostalgietransfers, der kann kein Bayernkonkurrent sein, auch wenn sie gerade gegen Leverkusen nicht übel spielen ;)
    • Fortuna Düsseldorf steigt auf und der FC Köln steigt ab, das ist schon eine gewisse Tragik am heutigen Abend ;)
      Für die Bundesliga selbst sehe ich hier aber keine Qualitätsverbesserung.
      Betreffend des ausstehenden Abstiegskampf kann man echt keine Prognose abgeben. Der HSV hat noch zwei schwierige Spiele, die kann man nicht wirklich vorhersagen. Aber Mainz und Wolfsburg müssen sich noch massiv steigern, um zu punkten.
    • Einige Stammspieler sollen ja dem Verein die Treue halten, zumindest für das eine Jahr. Mit etwas Glück, was man immer braucht, könnte es dann mit dem Aufstieg wieder klappen. Rückblickend betrachtet schmerzte der Abgang von Schmadtke aber viel mehr als der von Stöger, dessen limitierten Fußball wir nun in Dortmund zu sehen bekommen. In all der Euphorie hat man letztes Jahr einfach die falschen Schlüsse gezogen...man dachte wohl, das läuft so weiter.

      Für Hasenhüttl sind die Tage bei Leipzig wohl gezählt. Das war nicht der erste miese Auftritt seiner Söldnertruppe. Ralf Rangnick ist da sehr konsequent - wird nicht der Fußball gespielt, den er sehen will, kann das maximal noch durch die Ergebnisse geschönt werden. Innerlich dürfte er aber kochen.

      Mainz schlägt Leipzig, Stuttgart besiegt Leverkusen...das ist einfach eine nicht besonders qualitative Liga (mehr).
    • Man muss den HSV nicht mögen, aber dieser Abstieg geht einem nahe. Hier stirbt ein Stück Bundesligageschichte und ich muss sagen ich wäre sehr gespannt gewesen, wie sich diese Mannschaft 2019 in der BuLi unter Titz entwickelt hätte.
      Irgendwie ist es sehr schade wie es zu Ende ging auch wenn man ja mehrmals vom Fußballgott bereits lebenserhaltende Maßnahmen erhielt.
      Mit Köln und Hamburg hat die 2. Liga zwei sehr interessante Mannschaften erhalten. Ich denke auch Magdeburg wird der Liga gut tun.
      Schön, dass es der VfB in die europäischen Plätze geschafft hat. Das hat man wohl nicht erwarten können. Ich habe es Korkut nicht zugetraut und ziehe meinen Hut vor ihm. Für mich ist er der Mann der Rückrunde.
    • Naja, mit Hamburg fühle ich eigentlich überraschenderweise kaum mit. Die ganze Selbstgefälligkeit der letzten Jahre, das Vermissen von irgendeiner Bodenständigkeit und das schlechte Wirtschaften - das rächt sich eben. Vielleicht sogar ein paar Jahre zu spät. Diese Szenen zum Ende hin mit den ganzen Feuerwerkskörpern, den Polizei-Staffeln auf dem Platz etc. passen dann auch zu der ganzen Angelegenheit wie die Faust aufs Auge, wobei man sowas natürlich nie sehen will. Das ist brandgefährlich. Ich möchte nicht wissen, was sich dann noch in der "dritten Halbzeit" abgespielt hat. Dass der Hoffmann dann auch noch symbolisch ein HSV-Logo nach oben streckt und die Verantwortlichen sogar noch applaudieren...Ich kann verstehen warum, aber ich habe es für unangemessen gehalten. Man sollte jetzt demütig in die 2. Liga gehen und einfach mal die Klappe halten, so gut es eben geht.

      Stuttgart ist wirklich die Mannschaft der Rückrunde. Ich hätte es Korkut nie im Leben zugetraut. Die Reifeprüfung findet dann aber nächstes Jahr statt für ihn. Glücklicherweise war es "nur" Stuttgart, die gegen München gewonnen haben, für die ging es um nichts mehr. Hätte da jetzt aber eine andere Mannschaft um die europäischen Plätze oder den Klassenerhalt gespielt - das wäre krasse Wettbewerbsverzerrung. Mit Verwunderung habe ich dann auch gehört, dass Stuttgart mit ganz viel Glück sogar noch die EL-Plätze packen könnte. Klar, sehr unrealistisch, aber mit wirren mathematischen Spielchen noch möglich. Wo waren die vor sechs Monaten? Das spricht nicht unbedingt für die Liga.

      Generell gab es diese Saison mal wieder viel Drama - Dortmund, Hamburg, der Abstiegskampf usw. Wie aber schon mehrfach erwähnt: Qualitativ bzw. ansehnlichen war das selten, sehr selten. Zu viel 50/50-Booking. :D Aber im Ernst: Die "großen Vereine" und die "kleinen Vereine" haben sich nun derartig angenähert, dass ich da kaum irgendeine Mannschaft sehe, die sich da als Bayern-Jäger herauskristallisieren könnte. Viel mehr sind Schalke, Hoffenheim, Leipzig, Leverkusen etc. alles große Fragezeichen, die nächste Saison eher schauen müssen, dass sie ihre Plätze da oben halten können - nicht mehr und nicht weniger.
    • Ja, das stimmt.
      Vor allem Dortmund in seiner Belanglosigkeit schmerzt der deutschen Bundesliga. Und diese Belanglosigkeit tragen auch andere Mannschaften mit. Nichts gegen Hoffenheim, aber auf europäischer Ebene wird das weniger angenehm für diese Mannschaft werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die in der Champions League über die Gruppenphase hinauskommen.
      Für Bayern München sehe ich auch ein ungewisses Jahr. Man hat mit den Fanlieblingen verlängert, aber wann kommt der ersehnte Umbruch? Können Robben und Ribery mit Mitte 30 auch nächstes Jahr um den Champions League Titel spielen?
      Mit Nürnberg und Düsseldorf steigen zwar zwei Traditionsclubs auf, aber große Qualität kann ich in beiden Mannschaften nicht erkennen.
      Ich glaube die BuLi muss insgesamt Geld in die Hand nehmen. Allen voran Bayern und Dortmund. Es muss endlich wieder einen qualitativen Unterschied zwischen dem Vizemeister und dem Tabellen 14. geben. Den vermisst man doch zuletzt.
    • Endlich ist die Saison vorbei. Ich war noch nie so erleichtert, dass endlich Sommerpause ist. Beim BVB war ja eigentlich alles mit dabei. Der rekordverdächtige Saisonstart unter Bosz, dann der beispiellose Einbruch inklusive Trainerwechsel und dann die mehr als holprige Rückrunde. Am Ende kann man froh sein, dass es gerade noch so für Platz 4 gereicht hat.
      Stöger hat seinen Abschied nun ja schon offiziell angekündigt, was für alle Beteiligten der richtige Schritt ist. Am Ende hat er, denke ich, alles rausgeholt was mit dieser teils apathisch wirkenden Mannschaft möglich gewesen ist und seinen Auftrag damit erfüllt. Jetzt muss in der Sommerpause wirklich jeder Stein umgedreht und vernünftig in die Mannschaft investiert werden, damit man nächstes Jahr (hoffentlich) wieder Platz 2 ins Visier nehmen kann. An einen Angriff auf die Bayern braucht man die nächsten Jahre ohnehin nicht denken, dafür liegt aktuell zu viel im Argen und die Münchner Dominanz ist zu groß.

      Um den HSV tut es mir, bei allem Verständnis für die Fans, kaum leid. Der Verein taumelt seit Jahr und Tag am Abgrund und wäre ohne die Relegation schon x-mal abgestiegen. Dazu wechselt man quasi alle 1-2 Jahre radikal die Philosophie und tauscht die halbe Führungsetage aus. Geld wurde mit beiden Händen aus dem Fenster geschmissen, alles natürlich dank Kühne, ohne, dass dabei nachhaltig was herumgekommen wäre. Da sind mir dann Teams wie Freiburg, Augsburg und Co, die vielleicht nicht so groß und/oder traditionsreich sind deutlich lieber. Da wird vernünftig gewirtschaftet und grundsolide Arbeit geliefert.

      Insgesamt muss in der Bundesliga natürlich ein gewisses Umdenken einsetzen. Ich denke gar nicht mal, dass grundsätzlich mehr Geld investiert werden, sondern auf sportlicher Ebene der Fokus mehr auf das Fußballspielen gelegt werden muss. Seitdem Klopp das Pressing/Gegenpressing salonfähig gemacht hat und die Guardiola-Bayern Ballbesitzspiel zum Äußersten getrieben haben geht die Tendenz in der Liga immer mehr zum passiven Spiel. Teams wie Schalke kommen damit sogar bis auf Platz 2. Die Teams, die tatsächlich den Ball haben wollen und dann damit auch was anfangen können, kann man aktuell fast an einer einer Hand abzählen. Der Rest stellt sich hinten rein und wartet auf Konter. Das kann man zwar niemandem verbieten, dass es anders geht hat aber zuletzt ausgerechnet der HSV unter Titz bewiesen.