Porträt - Der Undertaker als Biker (Letzter Teil online! )

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    • Das WM XX Comeback war schon krass. Alleine das Paul Bearer da mit gemacht hat, dass hat viel dazu beigetragen. Ich glaub wenn er heute noch da wäre, wäre die Geschichte um den Takers anders geworden. Auch wenn Bearer nur Manager war, glaub schon das er Mitspracherecht mit beim Undertaker hatte. Die 2 gingen durch dick & dünn. Es wäre dann noch ein würdiger Abschied gekommen, einen besseren als wir gesehen haben.

      Ich hätte echt den Taker gegen Kane verlieren lassen, wo Kane ein letztes mal das Monster hätte spielen können.
    • Für mich war auch Bearer damals als Manager unpassend. Die WWE erkannte das 2004 auch sehr rasch und eigentlich kam dann erst im Jahr 2005 der Taker wieder so richtig zur Geltung mit der Fehde gegen Randy Orton.

      Der Undertaker hat sich so seinen Abschied ausgesucht. Er hätte selbst ein würdigeres Ende wählen können. Shawn Michaels ist da doch ein Paradebeispiel, wie man es richtig macht.
      Und Roman Reigns war bestimmt nicht so eine blöde Idee als Gegner. Wieso nicht einem jungen Mann mal die Möglichkeit geben over zu kommen. Die WWE hat das so oft verpasst zuletzt. Immer waren die Stars wie Triple H, Cena, Orton, Lesnar unter sich.

      Dass Reigns als Gegner so übel wegkommt liegt viel mehr an der festgefahrenen Meinung der Fans bzw. auch am stoischen Booking der WWE.
    • Besten Dank für das Lob. :) Es hat auch sehr viel Spaß gemacht zu schreiben und mal wieder die Jahre 2000 bis 2003 auf dem Network durchzudiggen.

      @Nature Boy Für mich ist die "richtige" Karriere des Undertakers nach WrestleMania 30 beendet gewesen. Alles danach war genauso zäh, wie ich es mir vorgestellt habe. Da kam keine große Storyline mehr (die gegen Wyatt hatte noch die besten Ansätze), dass sich der Taker noch ein Mal zurück nach oben kämpft oder so. Das war einfach nicht drin bei ihm. Solch eine große Karriere kann man eigentlich nur wenig zufriedenstellend beenden. Aber jetzt das vermeintliche Ende nach dem Roman Reigns Match, in welchem der Taker zum Ende hin vorgeführt wurde, war wirklich unwürdig. Sehr schade. Auch sehr schade, wie die WWE diesen großen "#ThankyouTaker" Hype einfach nicht weiter erwähnt hat. Mund abwischen, weitermachen mit dem Einerlei bei RAW...vielleicht vergessen es die Leute ja wieder und er kann doch noch einmal unverhofft in den Ring steigen.
    • Stimmt und ich glaube auch das WWE ihn noch mal in den Ring lässt. Denke mit großer Ankündigung und mit einem Sieg. So kann man wenigstens den Abschied stark würdigen, anstatt das jetzt so stehen zu lassen. Wäre ich der Taker, wäre ich auch wütend auf mich selber. Und wenn nicht, seine Karriere kann man ihn nicht mehr streitig machen. Wie Du schon sagtest, der Streak Bruch war auch der eigentliche Schluss. Wäre auch ein guter Schluss gewesen. Alles danach war so belanglos, man merkte ja das die Mühe nicht mehr da war. Das Programm mit Wyatt hätte man stärker aufziehen können.

      Aber man kann Diskutieren wie man will, es ist jetzt so. Der Mann hat seine Karriere auf den Buckel, die ihm so keiner mehr nehmen kann. Das Ende ist bitter, aber das Match nimmt man wohl nicht mehr wirklich ernst. Dadurch wir im Internet von Information zugeballert werden, fehlt uns eh manchmal die Spannung und Emotionen.
    • Der Undertaker wird hoffentlich kein aktives Match mehr bestreiten. Es gibt keinen Grund wieso dieses letzte Match noch besser werden sollte als die Kämpfe gegen Shane oder Roman Reigns und die Matches waren schon nicht gut.
      Die letzten Taker-Matches oder sagen wir besser seine Leistung seit 2010 war eher bescheiden. Das fing schon mit HBK vs. Taker an, die Matches lebten nicht mehr von Strategien, sondern von der Aneinanderreihung von Finishern und "überraschenden" Kickouts. Die Matches waren einfach nichts mehr mit Spannung und Drama. Und spätestens mit dem Ende der großen Streak war die Mystik der Matches vorbei. Ewig schade, dass man das Ende der Streak nicht auch mit dem Ende vom Taker verknüpft hat. So eine Story im Flair-Style (vielleicht etwas mehr in Gimmick)...das wäre schon was feines gewesen. Der Taker verliert sein erstes bzw. letztes Match bei WrestleMania...Nebel steigt auf und im Ring sehen wir nur noch sein Attire und die Urne...der Taker ist quasi verpufft...wie ein Dämon, dem seine Grenzen aufgezeigt worden sind.
      Klar in der Reality Era weithergeholt, aber die WWE ist lager than live und nebenbei hätte man damit das Ende eines 25-jährigen Plots geschrieben. Eine epische Leistung, die wohl so im Wrestling nie wieder wiederholt geworden wäre.
      Die WWE wäre gut beraten gewesen den Taker mal in ein Triple Threat zu stellen, wo einfach die Spannung noch einmal größer wäre. Klar ein Mania-Einzelkampf zählt mehr. Aber Taker vs. Styles vs. Cena bei der heurigen Mania wäre wohl um einiges spannender gewesen und hochwertiger gewesen und hätte der Würde eines WWE Titelmatches bei WM mehr entsprochen als dieses Titlematch zwischen Orton und dem Midcard-Hansel.
    • Das Match mit Cena hätte einfach kommen müssen. Das letzte Highlight und Money Match. Ich hab ja noch die Hoffnung auf Hogan vs. Cena, aber der Hulkster ist ja auch nicht mehr so hulkig wie früher. Diese Gimmick wie des Takers ist einfach nicht mehr zeitgemäß, obwohl ich mich daran nie satt sehen kann. Aber das Wrestling selbst ist schneller und härter. Glaube das ein Taker kein Match mit Owens, oder Styles "überleben" würde.
    • Das überrascht mich ja schon, dass der gute @ViRus den HBK vs. Taker Matches kritisch gegenübersteht. Ich habe die beiden Paarungen jeweils live gesehen und ich fand sie unglaublich gut, vor allem die erste Auflage bei WM 25. Als HBK aus dem Tombstone auskickte, dachte ich wirklich, dass die Streak ein Ende finden wird. Ich lasse mich da tatsächlich immer wieder "verarschen", da solche Könner im Ring sind. Damals bei WM21 dachte ich es schon, dann bei WM23 gegen Batista...ja, das haben sie sehr gut hinbekommen damals.

      Ich finde auch nicht, dass das Gimmick überholt ist. Es kommt ganz auf den "Menschen dahinter" an, der das alles verkörpern darf. Bray Wyatt hat sich in seine Rolle richtig reingearbeitet, was mir gut gefallen hat. Dass er bookingtechnisch so sehr untergeht, ist nicht seine Schuld. Der Undertaker hat das Gimmick einfach getragen, von Tag 1 an. Diese Symbiose aus Mensch und Gimmick ist einzigartig und sehr schwer zu reproduzieren - aber nicht unmöglich. Sind wir mal ehrlich: Gimmicktechnisch sticht doch kein Superstar mehr heraus, höchstens körperlich. Das sollte die WWE schleunigst ändern.
    • Ja, ist es. You're gonna Pay (und somit auch dessen Instrumental-Version "Dead Man") ist der einzige Theme Song, den die WWE selber produziert hat. Die ersten Version war definitiv "American Bad Ass" von Kid Rock, gefolgt von "Rollin'" von Limp Bizkit. Beide Songs wurden von allen Aufzeichnungen (VHS, DVD und Streamings) entfernt und entweder durch You're gonna Pay oder irgendeine Random-Rock-Musik ersetzt.
    • Ja, ich hab das auch immer als sehr unglücklich empfunden. Mit dem "You're gonna Pay"-Theme verbindet man eben den kurzhaarigen Big Evil und Dead Man Inc., nicht den American Bad Ass. Auf der anderen Seite hat die WWE eben keine Wahl. :D

      Damals ist bei RAW und SmackDown einfach so viel passiert. Das war nicht immer bedeutsam, aber das Einschalten hat sich zumeist doch immer gelohnt. Man darf auch nicht vergessen, dass SmackDown früher ebenfalls "nur" eine B-Show mit dem gleichen Roster war. Es ist immer eine Sache des Writings.

      EDIT: Ich will jetzt nicht weiter auf diese 25-köpfigen Writing-Teams rumreiten, die man heutzutage offensichtlich in der WWE beschäftigen muss. Aber der Head Writer Chris Kreski hat damals das meiste alleine geschrieben.