Der ultimative Spam-Thread

    • Also Balor bräuchte nach meiner Meinung keinen Titel. Ohne Demon, wirkt er immer noch wie ein Schuljunge im Ring. Auch immer diese Club Andeutungen, er hat nichts um sich selbst zu personifizieren. Er kommt mir vor die wie ein junger Jeff Hardy, Held der Teenies. Und als am WM dieser Entrance gezeigt wurde, ja.. es passt zu ihm :D

      Und berauschend ist er im WWE Ring auch nicht wirklich, bei NXT gegen Joe war das ein zähes Programm.
    • Darum wäre mir Rollins bei SD besser gewesen. Styles, Joe, Miz.. da kann man mehr das Wrestling zeigen, als bei RAW. Ich vermute mal er ist aber noch da, durch den Shield. Sobald Ambrose wieder da ist, wird man versuchen das Stable wieder vor die Kameras zu bringen..

      Und bei SD haste einen Main Event Titel, der bei RAW gerade irgendwie abwesend ist.
    • Ich glaube, dass Seth Rollins auch den ganz großen Sprung machen kann. Er hat jetzt eigentlich alles, was man bräuchte: Er hatte die große Storyline als Heel mit World Title Run und anschließendem Babyface-Turn. Danach wirkte er als solches noch etwas verloren, aber er hat es gepackt und die Reaktionen sind da. Das ist sehr sauber gebookt worden und das Quäntchen Glück, dass er auch over bleibt, hatte die WWE auch. Die größte Hürde hat er also schon übersprungen. Nun hat er noch einen netten IC-Run, der sich ganz gut im Lebenslauf macht - aber spätestens danach muss er den letzten Schritt machen. Und zwar bei RAW, da man den Namen Rollins mit der Show verbindet und sich sogar mittlerweile die Catchphrase "Monday Night Rollins" mehr oder minder eingebürgert hat.

      RAW benötigt einfach große Namen mit großen Storylines und großen Matches. Das alles liefert uns Seth Rollins. Man kann nun nicht mehr so wirklich sagen, dass RAW die Entertainment und SmackDown die Wrestling-Show ist, da der rote Brand bekanntlich drei Stunden füllen muss. Dafür benötigt man zwangsläufig gute Wrestler, da es pro Woche (bis auf wenige Ausnahmen) immer ein 15+ Minuten Match gibt.

      Oder anders formuliert: Seth Rollins hat es nicht nötig, nach SmackDown zu wechseln. Sind wir mal ehrlich: Vom Kingslayer zum Beastslayer und dann gegen seinen alten Buddy Roman Reigns, der wie auch immer in der Midcard neu aufgebaut wurde (wenn möglich als Tweener). Dazu noch Dean Ambrose und wir haben endlich den würdigen Shield 3-Way bei WrestleMania. Es gibt für Rollins einfach so viel mehr noch zu tun als Tag Team Title Runs oder Matches gegen Finn Balor...Joe, Strowman, Reigns, Ambrose (Heel), Lesnar...
    • Ich brauch das Shield Match ehrlich gesagt nicht. Vor allem bedenke ich, dass Reigns es wieder gewinnen würde. Das Stable ist für mich langsam eine Last, wenn es kommt und geht wann es will. Verkaufen lässt sich das gut, keine Frage.

      Aber vom Wrestling her ist mir Rollins bei SD besser aufgehoben, meine Meinung.
    • Ich habe mir jetzt RAW und SD angeschaut, ich empfand die Ausgaben eigentlich als stark. Manche Fans suchen echt mit Absicht das kleinste Korn, um WWE zu kritisieren. Aber so hatte ich nichts daran auszusetzen.

      Aber man merkt, dass die NXTler schnell abrasiert werden. AOP hatten 2 Squash Matches, plötzlich verschwunden. Iconics sind auch grauenhaft, da soll noch mal einer über die Mahal-Segmente meckern.. Und dann noch Jose, der auch gleich von Corbin 2 oder 3 mal auseinander genommen wurde.

      Komisch das man bei den Neulingen sofort auf die Bremse geht. Da kann ich jetzt für Almas bei SmackDown nur beten..
    • Ich glaube einfach, dass Vince McMahon mit den wenigstens NXT Superstars irgendwas anfangen kann. Hunter knirscht da ja wohl auch schon länger mit den Zähnen. Ich kann mir kaum vorstellen, dass McMahon NXT dahingehend Beachtung schenkt, sich seine Superstars da immer "handverlesen" rauszusuchen. Viel mehr werden die einfach ins Main Roster gedrückt und dann sind sie mehr oder weniger auf sich allein gestellt, da die schützende Hand von HHH fehlt.

      Warum man aber den AoP z.B. Paul Ellering weggenommen hat...das kann ich nicht nachvollziehen. Zusammen mit ihm war das ein cooles Trio, jetzt alleine sind sie wenig mitreißend. Manche bzw. die meisten Probleme sind halt immer noch selbstverschuldet.

      Ansonsten ist die generelle Stimmung der WWE gegenüber eben der Zuschauerschaft geschuldet. Das sind keine Kinder, sondern im Schnitt Männer mittleren Alters - also "Smarks". Ausschließlich die schauen sich doch noch das Produkt an. Klar, ab und zu verirrt sich da noch der Sohnemann oder die Tochter in die Arena und einige Kids stehen natürlich auch auf die WWE. In den Foren und auch in den Arenen sieht man aber meistens nur Kerle, die enttäuscht sind, wenn man nicht das bookt, was sie sehen wollen.

      Natürlich gibt es einiges auszusetzen, aber die Kritik ist eben auch übertrieben. Sind wir uns wohl alle einig drüber.
    • Ich glaube die Smark-Kultur ist schwierig einzuschätzen. Die Masse an Smarks gab es zb. in der Attitude Era nicht. Es ist schwierig zu sagen was diese Fans wirklich wollen und womit sie sich selbst zufrieden geben. Sind Smarks im Wrestling zu vergleichen mit Ultras im Fußball, die einfach den Idealismus wollen?
      NXT ist eher gerade als Vehikel der Smarks zu beruhigen und einen Grund zu vermitteln sich das WWE Network zu sichern, da man weiß, dass gerade die Smarks mit der Mainstream WWE nicht mehr firm sind.
      Generell ist mir das WWE Universum zu groß geworden und teilweise fehlt der konkrete Plan, um Fans mit Stories zu begeistern. Stattdessen versuchte man in den letzten 7 Jahren eher immer wieder mit plaktiven Matches mit Big Time Stars zu punkten ohne eigene Stars zu schaffen.
      Ich bin wirklich gespannt, wer in 10 Jahren die WWE tragen wird. Leute wie AJ Styles, John Cena werden es wohl nicht sein. Man muss einfach langsam Ikonen schaffen und das geht nur durch langfristigen Aufbau und Stories. Beim letzten wo das wirklich schön anzusehen war, war Daniel Bryan. Da hat die WWE wirklich alle Booking-Register gezogen. Bryan vom NXT-Underdog, vom Nerd zum absoluten Topstar. Wäre seine Verletzung nicht dazwischen gekommen wäre er wohl jetzt schon eine Ikone.

      PS. die Authors of Pain erleben nun das gleiche Schicksal wie The Acsension. Da lag bei NXT auch ein ganz anderer Zauber in der Luft. Tag Teams im großen WWE Universum zu postionieren ist halt wesentlich komplizierter als in der kleinen NXT.
    • Das kommt davon, wenn man sich nur auf einen Star konzentriert. Und das ist Roman Reigns, der alles und jeden vernichtet. Man kann keine neuen Stars erschaffen, wenn er so gepusht wird. WWE versucht ihn jetzt nach 4 Jahren weiter zu pushen. Opfer sind in dem Fall egal, Hauptsache da steht Reigns. Joe und Co. können ja nicht zum Zug kommen. Und Joe ist noch das beste Beispiel. Er kommt aus der Verletzung frisch wieder, kriegt sofort Reigns als Gegner der ihn clean besiegt. Ja, was bringt das Joe? Nichts, selbst Reigns hat das nichts gebracht. Niemand akzeptiert ihn, es wird sich auch in 50 Jahren nicht ändern.

      Mit Bryan wurde schon das Richtige gesagt, ohne Verletzung wär er der neue Cena. Aber selbst wenn WWE ihn jetzt pushen würde, kann man das noch alles nachholen. Aber nein, wir pushen Nakamura mit einem Low Bow Gimmick.

      Genau wie bei NXT, da hat sich jetzt auch etwas eingeschlichen. Man baute gerade einen neue Tag Team Division zusammen, jetzt kommen da die War Raiders und klöppen alle unter 2min nieder. Jetzt leidet darunter die ganze Division, weil man wieder auf 100% Indy Worker setzt. Wundert mich auch, dass Hunter da nicht etwas schlauer überlegt hat. Weil das ist eher RAW / SD Booking.

      Und wenn man keinen großen Titel zu bieten hat, der lieber ein Part Timer zu Hause im Schrank liegen lässt.. Ja wie soll man da etwas erschaffen? Alleine Lesnars Bilanz ist erschreckend:

      402+ Tage Champion
      10 Verteidigungen
      Live Show Matches: 4
      Pay-Per-View Matches: 6
      SmackDown & RAW Matches: 0

      Und da klingelt nichts? Und er ist erst der Vierte Universal Champion..